FMD

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    • Hallo :winken:
      Ich würde mal gerne über das Thema FMD diskutieren und eure Meinungen dazu wissen.

      Wird der FMD vielleicht etwas überbewertet bei der Feuerwehr, den die Ausbildung ist ja nicht wirklich mehr als ein "normaler" Feuerwehrmann??
      Wie werden die FMD´s bei euch gekennzeichnet und findet ihr das auch wichtig?
      Wie handhabt ihr es wenn ihr (richtig ausgebildete) Sanitäter bei der Feuerwehr habt??
      Giebt es bei euch einen eigene GRKDT für FMD´s und was zeichnet ihn so besonders aus bzw. was bildet der in der Gruppe aus?
      Welche mehrrechte haben FMD´s bei verletzten? (anlegen von Stifneck oder geben von Sauerstoff...........)

      Ich setze auch gleich mal meine Meinung darunter:

      Ich finde dass der FMD einfach nicht wirklich zur Feuerwehr gehört, den sie werden oft gekennzeichnet dass man nicht mehr weis, wer was bei einer Einsatzstelle ist. (da es ja schon eine farblich sehr hohe und teils unverständliche Helm-und Westen Vielfalt gibt in OÖ)
      Meines wissens nach haben FMD´s alle 5 Jahre einen EH Kurs und da glaub ich nicht das man den besonders kennzeichnen muss.
      Wenn ich eine ausgebildeten Sanitäter habe kann ich sowas ja am Helm mit einen SAN Sticker machen aber es gibt FF´s die FMD´s mit Weste und große Aufkleber kennzeichnen wo ich die sinnhaftigkeit nicht verstehe, den es ist schon noch so in Österreich das die Feuerwehr noch eine Feuerwehr ist und nicht so wie in Deutschland (in D sind es aber alle ausgebildete Sanitäter).
      Oft ist es auch so das bei der Feuerwehr dass das Personal am Tag sehr wenig ist und ich mich eher auf die Kernaufgabe der Feuerwehr befassen soll. (Retten, Löschen,Bergen,Schützen)

      Ich freu mich jetzt schon über eure Antworten und Anregungen :thumbsup: :thumbsup:
      ist meine persönliche Meinung
      Firefighter aus Leidenschaft
    • Grundwissen in Eh sollte jeder haben bei der Feuerwehr, ob man aber wirklich einen FMD braucht erschließt sich mir nicht so ganz. Wobei ich ehrlich zugeben muss ich war jahrelang in einer größeren FF in Nö und dort vom RD ziemlich verwöhnt. Fast immer war der RD vor uns an der EInsatzstelle, wirklich selten das die mal länger gebraucht haben.

      Am sinnvollsten würde ich den FMD noch sehen bei Übungen wo kaum mal ein RD dabei ist.
    • Meines Erachtens sollten die FMD in einer Feuerwehr diejenigen sein, die entsprechende EH Ausbildung haben (aufgefrischt, intensiviert), die auch in der Lage und bereit sind, dieses Wissen anzuwenden und die dann im Einsatz die Ersthelfer im Gefahrenbereich sind und einen Verletzten aus dem Gefahrenbereich herausbringen und an der Grenze des Gefahrenbereichs dem RD übergeben. Ein Sanitäter der Rettung sollte sich nie in einen Gefahrenbereich begeben, denn er hat weder die Ausbildung noch die erforderliche persönliche Schutzausrüstung dafür.
      Die Ausbildung eines FMD sollte zusärtzlich zur aktuellen Ersten Hilfe noch diverse Rettungtechniken (aus Höhen, aus Tiefen, etc.) umfassen, damit sie einen Verletzten aus einem Gefahrenbreich herausbringen können.
      Wer an die Quelle gelangen will, muss ein Stück des Weges gegen den Strom schwimmen!

      überflüssig zu sagen, dieser Beitrag ist meine Meinung

      Gut Wehr
      Karl
    • Nun ja.

      Wie an anderer Stelle schon erwähnt in unserem Bezirk ein eignes Thema. aber vorher noch zu meiner Meinung zum Thema FMD:

      Ich finde das man als Feuerwehrmann einen erweiterten und immer aufgefrischeten EH-Kurs haben sollte, da man ab und an auch auf Verletzte in Gefahrenbereichen treffen kann, die für die Rettungssanitäter nicht erreichbar sind. Aber das solls auch schon gewesen sein.

      In unserem Bezirk wird das Thema aber zur Zeit ziemlich forciert, was bei den Feuerwehren aber auch eher skeptisch gesehen wird.

      Fangen wir mal mit der Bezeichnung und Kennzeichnung an:

      - früher normale Umhänge mit der Aufschrift "Sanitäter". Wurden verboten da Sanitäter dem Rettungsdienst zusteht.
      - dann wurden weiße Arm-bzw. Schulterschleifen mit der Aufschrift "FMD" seitens des BFKDO eingeführt, aber nach ca. 2 Jahren wieder abgeschafft.
      -Jetzt sollen alle Feuerwehren weiße Umhänge mit der Aufschrift "Feuerwehr-EH" (für Ersthelfer) beschaffen, weil FMD anscheinend auch nicht mehr "politisch korrekt" ist. Sind aber schon seit einem Jahr nicht lieferbar.

      Zur Ausbildung selber: Es gibt - was ich durchaus sinnvoll finde - einmal im Jahr einen Bezirkstag für den FMD wo Fachärzte über für die Feuerwehr wichtige Themen referieren, usw.
      Innerhalb von den Feuerwehren gibts fast überall einen der wo im Rettungsdienst aktiv ist, und daher die Kameraden von Zeit zu Zeit wieder im Umgang mit Schaufeltrage, Spinboard, Tragetuch schulen kann -> auch sinnvoll.

      Weniger sinnvoll erachte ich persönlich aber - wie bei uns im Bezirk versucht - einen FMD Bewerb oder gar FMD Leistungsabzeichen. Ich finde das dies übers Ziel hinausschießt. Und den Teilnehmerzahlen bei besagten Bewerb nach stehe ich mit dieser Meinung wahrlich nicht alleine da.
      ist natürlich nur meine persönliche Meinung


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    • Ich finde man kann alles übertreiben.
      Dass man Personen in einer Notlage helfen können soll ist ja noch nachvollziehbar, aber mehr ist sicher nicht Aufgabe der FF .
      Was würden wir sagen, wenn das RK beginnt Feuer zu löschen oder sich hydr. Rettungsgeräte in die Fahrzeuge gibt unter dem Motto das können wir selber auch und machen halt alle paar Jahre eine 16-Std Schulung bei einer FF
      „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

      Albert Einstein

      das ist meine persönliche Meinung
    • Möchte da mal kurz meinen Senf dazu geben, da mir das Thema ein bisschen unter den Fingernägeln brennt.
      Der FMD verkommt meiner Meinung nach als qualifiziertes Tragepersonal, da dieser eigentlich auch nicht mehr darf, als jeglicher Ersthelfer. Und die Aufgabe der Feuerwehr besteht bei der Personenrettung in der Verbringung von Personen aus dem Gefahrenbereich. (siehe SanG)
      Einzig und allein bei Großschadensereignissen sehe ich den FMD als legitimes Aushilfsmittel in der Triage beispielsweise bei der 3er Station (leicht verletzte Patienten) oder bei den Unverletzten als Betreuung.
      Ansonsten würde ich als reiner FMDler niemals die eigenständige Versorgung übernehmen, weils einfach qualifiziertes Fachpersonal braucht, welches auch die nötige Erfahrung hat um Einschätzen zu können, wie bedrohlich manche Krankheits- oder Verletzungsbilder wirklich sind (siehe Panikattacke versus Herzinfarkt).

      Beispiel "Blut": Wer schon mal gesehen hat wieviel ein halber Liter Blut wirklich ist und wie "wild" das auf den ersten Blick ausschaut, der kann auch besser einschätzen wie lebensbedrohlich eine gewisse Menge Blutverlust wirklich ist. (Mir fällt jetzt ehrlich gesagt kein blöderes Beispiel ein) Und um das richtig einschätzen zu können bei einem VU mit 2 eingeklemmten Personen, wer jetzt als erstes raus soll, dann möchte ich das nicht einem FMDler überlassen, wenn der das nach diesem Gesichtspunkt Blutverlust entscheidet und daneben sitzt beispielsweise einer mit einem Beckenbruch, der komplett weiß ist im Gesicht. (Das ist ein Beispiel nur um zu Verdeutlichen, dass der FMD einfach keine fachliche Qualifikation hat. Soll jetzt bitte keinen Kritikpunkt darstellen! :))

      Was mich noch an dem ganzen FMD Thema stört ist die Tatsache, das es doch schwierig ist einen bestehenden Rettungssanitäter die FMD-Berechtigung einfach zuzuerkennen.
      Ich weiß nicht ob das noch immer der Fall ist, aber im Bezirk bestand man trotzdem noch immer auf eine FMD-Ausbildung. Und das mit dem von Matschy erwähnten Bewerb lass ich mal unkommentiert :thumbdown:

      Und weil ichs grad gelesen habe, die Sauerstoffgabe ist bitte Aufgabe des Rettungsdienstes!! Weil das ein Medikament ist und da gibts Nebenwirkungen mit denen ich umgehen können muss. (Persönlich erachte ich die Gabe des Cortisoninhalators schon als leicht fahrlässig, da ich als normaler FMDler wenig oder gar nicht mit den Nebenwirkungen umgehen kann, wie zb allergische Reaktionen auf gewisse Cortioide oder deren Nebenprodukte.)
      Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt. (Einstein)
      Und das schließt mich selbst nicht aus, jedoch bin ich gern bereit das zu ändern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Scheucher ()

    • Ich vestehe nicht, warum hier schon wieder eine Konkurrenzsituation herbeigeredet wird. FDM und Rettungsdienst sind doch zwei Partner, die an der Einsatzstelle zusammenarbeiten, der FMD IM Gefahrenbereich und der Rettungsdienst außerhalb! So sollte auch die Ausbildung sein, der FMD sollte zusätzlich zur EH Ausbildung (die ja für alle zwingend ist) sich in den diversen Rettungstechniken auskennen, die in einem Gefahrenbereich nötig sind.
      Der Sanitäter kann ohne Zusatzausbildung nicht automatisch FMD sein, weil ihm die ganze Einschätzung von Gefahren und das Umgehen damit fehlt. EIn Beispiel: Als Sani lernt man, wenn ein LKW eine orangerote Tafel hat, dann ist er eine Gefahrenzone und wir haben wegzubleiben. Als Feuwehr und damit auch als FMD lernt man die Bedeutung der Kemlerzahl und kann z.B: einschätzen, dass eine 30 ohne Leckage eigentlich recht gefahrlos ist.
      So hat jeder seinen Tätigkeitsbereich und miteinander sind wir stark.
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      Gut Wehr
      Karl
    • Ich find' das generell sehr amüsant, weil der FMD ist/kann auch nicht wirklich mehr als das normale Feuerwehrmitglied. Medizinisches Wissen tendiert von der Ausbildung her gegen Null und das, was ich als Feuerwehr für Patienten (ausserhalb des Gefahrenbereichs) brauche, liefert mir in kompetenter Art und Weise der Rettungsdienst. Aber man kann natürlich ständig versuchen, das Rad neu zu erfinden - es bleibt dennoch immer ein Rad.
    • FMD hilft jedenfalls, das Verständnis für die andere Seite zu erhöhen. Vor allem darum wichtig, weils die zwei Seiten im Sinne einer scharfen Grenze dazwischen eigentlich gar nicht geben sollte.

      Ansonsten: Übertreiben hilft ganz selten. (Stichwort FMD Bewerb.) Wer wirklich so viel Zeit in seine FMD Fortbildung investieren will, darf eh auch den Sani Kurs machen. (um es etwas überspitzt zu formulieren...)
      der aus Bad Hall
      ff-badhall.at
      Wer nicht fragt und diskutiert, wird nie klüger werden.
    • Karl schrieb:

      Ich vestehe nicht, warum hier schon wieder eine Konkurrenzsituation herbeigeredet wird. FMD und Rettungsdienst sind doch zwei Partner, die an der Einsatzstelle zusammenarbeiten, der FMD IM Gefahrenbereich und der Rettungsdienst außerhalb!


      Unterschreib ich dir ausnahmslos, ABER brauch ich dafür Umhänge, Schleifen etc.? Da sind wir wieder bei dem Thema übermäßig viele Umhänge etc (Verwirrung) an der Einsatzstelle.
      Im unmittelbaren Gefahrenbereich würd ich als FMD unter Anleitung des RD arbeiten (natürlich nur wenns möglich ist), das machts für beide einfacher.
      Beispiel VU: Von außen kann der RD-Sani anweisen, was der FMD im Innenraum zu machen hat, wie zB korrektes Anlegen des Stiffneck funktioniert (weil ich denke, dass a Sani des besser kann und auch weiß, worauf zu achten ist) und der muss nachher nicht mehr nachjustieren. Oder Rettung eines Patienten durch den Kofferraum mithilfe des SpineBoards. Des gibts beim RD in Ö meines Wissens nicht, aber dafür bei manchen FFs. Und da sollte sich in der ungefähren Funktionsweise jeder in dieser FF auskennen. Deshalb find ich den FMD überbewertet, weil sich prinzipiell jeder mit den Materialien auskennen sollte und in der FMD Ausbildung darauf nicht zwangsläufig mehr Bezug genommen wird, als in einem 16h EH Kurs.

      Und mit der automatischen Zuerkennung hab ich gemeint, dass ein Sanitäter auch bei der Feuerwehr ist und da auch noch einen FMD Kurs absolvieren muss, obwohl der schon einen Rettungssanitäter hat.
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      Und das schließt mich selbst nicht aus, jedoch bin ich gern bereit das zu ändern.
    • Scheucher schrieb:


      Und mit der automatischen Zuerkennung hab ich gemeint, dass ein Sanitäter auch bei der Feuerwehr ist und da auch noch einen FMD Kurs absolvieren muss, obwohl der schon einen Rettungssanitäter hat.


      Wie ist denn die eigentlich die Ausbildung zum FMD definiert (OÖ)?
      Ich weiß nur das unser FMD Beauftragter in der Feuerwehr mal beim Bundesheer vor 20 Jahren Sani war, und einer der hauptberuflich im RD ist, unterstüzt ihn. Aber sonst wüsste ich auch keine besonderen Ausbildung die sie hätten, ausser einmal im Jahr die FMD Tagung in Leonfelden, die du ja kennen wirst, da aus dem gleichen Bezirk.

      Weiters ist die erste Hilfe Ausbildung für die "normalen" Mitglieder der Bezirksplakette in Gold geschuldet wo man dann halt den 16 stündigen vorweisen muss (was ich absolut befürworte). Aber ansonsten ist mir an Ausbildung nix bekannt, ist aber natürlich absolut nicht mein Fachgebiet.
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    • "Dem Feuerwehr-Ersthelfer obliegt im eigenen Wirkungsbereich insbesondere die:
      1. Übernahme von Erste-Hilfe-Maßnahmen, die Organisation der erforderlichen medizinischen
      Erstversorgung
      und weiterer Hilfsmaßnahmen für Feuerwehrmitglieder, die im Einsatz, bei
      Übungen, Bewerben, Jugendlagern und sonstigen angeordneten Dienstverrichtungen gesundheitlich
      beeinträchtigt werden;
      2. Begleitung verletzter Feuerwehrmitglieder ins Krankenhaus und die Information des
      Einsatzleiters über den weiteren Zustand des Verletzten;
      3. Unterstützung der Rettungsorganisationen, des Notarztes, des Notfallpsychologen und des
      Notfallseelsorgers in Abstimmung mit dem “Einsatzleiter Feuerwehr“;
      4. Mitarbeit entsprechend seiner Fähigkeiten bei der psychologischen Betreuung von Feuerwehrmitgliedern
      präventiv, in der Akutphase und nach belastenden Einsätzen;
      5. physische Betreuung von Feuerwehr-Einsatzkräften bei belastenden bzw. lange dauernden
      Einsätzen (Organisation von Ruhezonen, Hinweis auf erforderliche Verpflegungsmaßnahmen,
      ...) in Abstimmung mit dem „Einsatzleiter Feuerwehr“;
      6. Unterstützung des SB-FMD F bei der Organisation und Dokumentation der Aus- und Weiterbildung
      von Feuerwehrmitgliedern im Bereich Erster Hilfe;
      7. Unterstützung des SB-FMD F bei der Wartung, Pflege und Sorge für die Nachbeschaffung
      des bei der Feuerwehr vorhandenen Sanitätsmaterials.
      (2) Der Feuerwehr-Ersthelfer übernimmt im Einsatzfall am Einsatzort auf Anordnung des „Einsatzleiters
      Feuerwehr“ außerhalb des eigenen Wirkungsbereichs insbesondere folgende Aufgaben:
      1. Rettung Bedrohter oder bereits Geschädigter aus Gefahrenbereichen;
      2. Sicherstellung der erforderlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen / der medizinischen Erstversorgung
      von / an Personen in Gefahrenzonen, in die andere Rettungsorganisationen in Ermangelung
      erforderlicher Schutzausrüstung nicht vordringen können, wobei die anschließende
      Übergabe an anwesende Rettungsorganisationen zur weiteren sanitätsdienstlichen Versorgung
      im Zentrum dieser Tätigkeit steht;
      3. Hilfeleistung (medizinische und psychische Erste Hilfe) für Personen während und unmittelbar
      nach einem Einsatz in Abstimmung mit der anwesenden Rettungsorganisation, soweit
      dies in Ermangelung anderer Hilfe unbedingt notwendig ist;
      4. Unterstützung der Rettungsorganisation am Einsatzort."
      vgl §14 OÖLFV RL FMD

      Und die zusätzlichen Ausbildungserfordernisse sind in §§21 ff OÖLFV RL FMD geregelt. Für den Sachbearbeiter FMD in der Feuerwehr bei §§30 ff.
      ooelfv.at/feuerwehr-intern/dow…oader_pi1%5Bscat%5D=46_79
      Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt. (Einstein)
      Und das schließt mich selbst nicht aus, jedoch bin ich gern bereit das zu ändern.
    • Danke. Wie gesagt, ich persönlich hab mich eigentlich noch nie mit dem Thema FMD beschäftigt, ausser das ich als Gerätewart mal die Schaufeltrage reparieren musste. ;)

      Zum Punkt das zB ein aktiver Rot Kreuz Mitarbeiter nicht FMD Beauftragter werden kann, wenn er nicht die Ausbildung nach der Richtlinie FMD absolviert (von der ich jetzt das erste mal gehört und gelesen habe) hat: naja, innerhalb der Feuerwehr kann ich jeden zum FMD-Beauftragten machen (a bissi Ahnung sollte er aber schon haben ;) ).

      Ausserdem les ich hier nirgends raus WER diese Weiterbildungen anbietet. Wsl, eh eine Bezirkssache.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von matschy ()

    • Prinzipiell ist es in der RL anders geregelt, dass die Sanitäter abschlüsse automatisch anerkannt werden, jedoch sind mir persönlich Fälle bekannt, wo der Betreffende dazu angehalten wurde, noch den Kurs zu besuchen, obwohl der einen Sani hatte. Ich weiß aber nicht inwiefern sich das mittlerweile geändert hat.

      Die Lehrgänge sind dezentral entweder im Bezirk oder im Abschnitt organisiert. Also LFS macht solche Kurse überhaupt nicht.
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      Und das schließt mich selbst nicht aus, jedoch bin ich gern bereit das zu ändern.
    • Zum Thema Gefahrenbereich:

      Ich kenne es nur so dass das RK immer als erste an der Einsatzstelle bei einen VU ist, aber das ein Feuerwehrmann eine Halskrause (Ausgenommen SANI) anlegt unter Anweisung hätte ich noch nie gesehen/gehört bzw. kann ich mir auch nicht vorstellen. Den als Arzt kann ich schon noch die 40cm rein greifen (Zugänge hat er ja auch legen müssen) und es selber (richtig) anlegen.
      Zu 99% ist immer ein RK Sanitäter im Fahrzeug der das ganze in Übereinstimmung mit den Notarztes den macht und die Verletzten betreut.
      Im VU Bereich ist es kein Problem das ich einen Sanitäter das machen lass.

      Wenn es jetzt aber um einen Brand, oder Silounfall oder Chemie Unfall oder sonstigen Gefahrenbereich geht , ist einer Versorgung im Gefahrenbereich kompletter unverständlich . Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen das ein AS-Trupp in irgend einen Gefahrenbereich beginnt zu reanimieren (oder dass das auch möglich ist)


      Zu diesen Richtlinie eines FMD (@Scheucher)

      Also wenn keinen FMD beim Einsatz mit ist, übernimmt diese Aufgaben (ALLE) ein "normaler Feuerwehrmann" genau so wie ein FMD ohne das ich den irgendwie einer Sonderausbildung unterzogen habe.

      Die FMD oder F-EH gibt es ja jetzt noch nicht soooo lange und früher hat das ein normaler Feuerwehrmann übernommen und jetzt muss der so gekennzeichnet sein das er aus der Masse heraussticht??
      Ich hab auch nicht einmal einen Hilfeschrei seitens des RK oder ASB oder sonnst jemanden gehört das sie unbedingt jetzt in der Feuerwehr Personal brauchen die sie jetzt speziell schulen oder kennzeichnen müssen da sie das ganze nicht mehr bewerkstelligen können.
      ist meine persönliche Meinung
      Firefighter aus Leidenschaft
    • pacand schrieb:

      Zum Thema Gefahrenbereich:

      Ich kenne es nur so dass das RK immer als erste an der Einsatzstelle bei einen VU ist, aber das ein Feuerwehrmann eine Halskrause (Ausgenommen SANI) anlegt unter Anweisung hätte ich noch nie gesehen/gehört bzw. kann ich mir auch nicht vorstellen. Den als Arzt kann ich schon noch die 40cm rein greifen (Zugänge hat er ja auch legen müssen) und es selber (richtig) anlegen.
      Zu 99% ist immer ein RK Sanitäter im Fahrzeug der das ganze in Übereinstimmung mit den Notarztes den macht und die Verletzten betreut.
      Im VU Bereich ist es kein Problem das ich einen Sanitäter das machen lass.

      Wenn es jetzt aber um einen Brand, oder Silounfall oder Chemie Unfall oder sonstigen Gefahrenbereich geht , ist einer Versorgung im Gefahrenbereich kompletter unverständlich . Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen das ein AS-Trupp in irgend einen Gefahrenbereich beginnt zu reanimieren (oder dass das auch möglich ist)



      IM Gefahrenbereich versorgt man grundsätzlich keine Patienten, wenn der Gefahrenbereich die Gesundheit des Patienten gefährden könnte. Also Reanimation im AS-/GS- Bereich ist e unvorstellbar. Im VU- Bereich hab ich das als Kooperation gemeint, weil manche Sanitäter sich eher ungern in den Gefahrenbereich "verunfalltes KFZ" mit Glassplitter etc. begeben, da deren Uniform nicht schnittfest ist. Da kann es sinnvoll sein sich eines FFlers zu bedienen, welcher dann die Versorgungsschritte setzt, die ihm zuzutrauen sind (zb Anlegen eines StiffNeck). Des muss man sowieso immer situativ entscheiden.

      pacand schrieb:


      Zu diesen Richtlinie eines FMD (@Scheucher)

      Also wenn keinen FMD beim Einsatz mit ist, übernimmt diese Aufgaben (ALLE) ein "normaler Feuerwehrmann" genau so wie ein FMD ohne das ich den irgendwie einer Sonderausbildung unterzogen habe.

      Die FMD oder F-EH gibt es ja jetzt noch nicht soooo lange und früher hat das ein normaler Feuerwehrmann übernommen und jetzt muss der so gekennzeichnet sein das er aus der Masse heraussticht??
      Ich hab auch nicht einmal einen Hilfeschrei seitens des RK oder ASB oder sonnst jemanden gehört das sie unbedingt jetzt in der Feuerwehr Personal brauchen die sie jetzt speziell schulen oder kennzeichnen müssen da sie das ganze nicht mehr bewerkstelligen können.


      Nein Hilfeschrei wirst e nicht hören, da normalerweise e genug Personal vorhanden ist, aber es ist halt praktisch in der Erstphase, da ich mich als RD nicht um Personal kümmern muss, weil im Regelfall genug von Seiten der Feuerwehr bereitgestellt wird. Und wie gesagt bei größeren Szenarien beschränken sich die ersten maßnahmen auf das Verbringen von Patienten aus dem Gefahrenbereich und auf Einrichten einer SanHist.
      Und prinzipiell bin ich bei dir, dass mir persönlich diese zusätzlichen Kennzeichnungen eher verwirrend vorkommen, als einsatzfördernd.
      Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt. (Einstein)
      Und das schließt mich selbst nicht aus, jedoch bin ich gern bereit das zu ändern.
    • meist ist das verhältnis sani/feuerwehrmann cirka 1:10 oder so ähnlich 8) .
      jedenfalls sind nach der personalintensiven anfangsphse meist feuerwehrleute in bereitschaft, die man sehrwohl als unterstützung für den rd nutzen kann.
      beim rk kann eben das personal im standardfall nur schwierig aufgestockt werden.

      -es wär hald praktisch wenn man als sani feuerwehrleute zum sew schicken kann, um sie bestimmte sachen holen zu lassen.
      (ohne das ding inklusive entnahme erkären zu müssen)
      -wäre auch cool wenn man die feuerwehrleute für die bedürfnisse des rd sensibilisieren könnte.
      (fahrwege für die trage freiräumen, plane zum abdecken der trage bei regen bereitstellen, etc.)
      -und letztendlich sollte jedes feuerwehrmitglied ein wenig ahnung davon haben, wie man verletzte "angreift" ohne ihnen beim rausziehn aus dem gefahrenbereich oder einem pkw alle knochen zu brechen.

      und genau für diese aufgaben sollte das f-eh pickerl stehen. nicht als rd ersatz, sondern als rd unterstützung.


      zum thema hws- stabilisierung, sauerstoffgabe, rettung mittels schaufeltrage etc. kann ich nur sagen, dass ich da nur im absoluten notfall jemanden, der nicht geschult (und vor allem im einsatzstress) ist, da ranlassen würde. ganz einfach weil ich diese maßnahmen später verantworten muss und ich da keinen "pfuscher" ranlasse. ist ja nicht so, dass man da nichts verpfuschen kann.
    • Da dürfte es doch Unterschiede in den ländern geben. In NÖ umfasst der FSAN Kurs folgende Beschreibung:
      Es werden die grundsätzlichen Aufgaben des FMD im NÖ LFV erklärt und eine klare
      Trennung der Aufgaben der Feuerwehr und derer des Rettungsdienstes geschaffen.
      Ebenso werden die umfassenden Hygienemaßnahmen im Feuerwehrdienst behandelt.
      Durch Lehrbeauftragte einer Rettungsorganisation werden spezielle Notfälle gelehrt,
      welche im Feuerwehrdienst auftreten können und als Ergänzung zur Erste Hilfe
      Ausbildung dienen. Weiters wird der Inhalt von Verbandskästen nach ÖNORM Z1020,
      Teil 2 erklärt und die Wirkung der einzel
      nen Verbandsmaterialien aufgearbeitet.
      In praktischen Stationen wird das Arbeiten mit verschiedenen Rettungsmitteln, die
      Lagerungsarten von Erkrankten und Verletzten, das Anwenden von Rettungsgriffen,
      das Anlegen von Verbänden sowie die Reanimation mit und ohne Defibrillator beübt
      Inhalte:
      Grundlagen des FMD, Hygiene im Feuerwehrdienst, Cortisongabe, Dehydration,
      Schock, Ausrüstung von Verbandskästen, Verbandlehre, Rettungsgeräte,
      Verbrennungen, Gefahrenerkennung bei Menschenrettung, Lagerungsarten von
      Erkrankten und Verletzten, Notfallche
      ck, Herz-Lungen-Wiederbelebung,
      Reanimationsübungen mit Defibrillator, Praktische Übungen in Notfallsituationen

      Wer an die Quelle gelangen will, muss ein Stück des Weges gegen den Strom schwimmen!

      überflüssig zu sagen, dieser Beitrag ist meine Meinung

      Gut Wehr
      Karl
    • kirsch schrieb:



      -es wär hald praktisch wenn man als sani feuerwehrleute zum sew schicken kann, um sie bestimmte sachen holen zu lassen.
      (ohne das ding inklusive entnahme erkären zu müssen)
      -wäre auch cool wenn man die feuerwehrleute für die bedürfnisse des rd sensibilisieren könnte.
      (fahrwege für die trage freiräumen, plane zum abdecken der trage bei regen bereitstellen, etc.)
      -und letztendlich sollte jedes feuerwehrmitglied ein wenig ahnung davon haben, wie man verletzte "angreift" ohne ihnen beim rausziehn aus dem gefahrenbereich oder einem pkw alle knochen zu brechen.

      und genau für diese aufgaben sollte das f-eh pickerl stehen. nicht als rd ersatz, sondern als rd unterstützung.




      [klugscheiß]
      Wenn ich jemanden zurückschicken muss zum SEW, ist aber was bei der Einsatzvorbereitung schief gegangen, da ich beim Einsatz immer alles dabei hab :D
      [/klugscheiß]

      Die Bedürfnisse des RD sollte zumindest jeder GrKdt im Kopf haben, des lernt ma ja auch im Kurs.

      Und zwecksn angreifen lernt man ja auch im 16h Erste Hilfe Kurs, oder? (rautek-griff etc.)

      Kirsch ich will dir nicht widersprechen, aber ich stell nur die Sinnhaftigkeit einer eigenen Spezialisierung in Frage. Bei der Bergrettung bekommen auch alle eine entsprechende Ausbildung in erster Hilfe. und da gibts auch keine zuätzlichen Spezialisierungen in erster Hilfe (Sanitäter leistet schon erweiterte erste Hilfe). Also prinzipiell sollte das jeder FFler machen können und nicht nur solche mit F-EH Pickerl oder Überwurf oder Schleife.
      Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt. (Einstein)
      Und das schließt mich selbst nicht aus, jedoch bin ich gern bereit das zu ändern.

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