Rhetor vs. Pädagoge

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    • Rhetor vs. Pädagoge

      Ist ein guter Rhetor auch gleichzeitig ein guter Pädagoge bzw. guter Pädagoge auch ein perfekter Redner?....

      Die Unterschiede beider Wissenschaften liegen in den Zielen und Mitteln...
      hier möchte ich an das GEMEINSAM.SICHER.FEUERWEHR-Projekt anknüpfen:

      das "gemeinsame" Ziel ist bekannt - jedoch hat/haben die Feuerwehr(en) auch das "richtige (körper-)sprachliche Mittel dazu??

      Genauer gesagt welches Rüstzeug geben die Feuerwehren ihren Mitgliedern die sich mit dem Projektthema in KIGA und VS auseinandersetzen in die Hand; oder reicht's einfach den/diejenigen "die die grössten Redhäuser san.." nach vorne zu schieben und (ev. Mangels an Freiwilligen die mitarbeiten wollen) denen dann unter dem Motto "Viele Reden, aber jeder vom Gleichen?!?" die Zügel in die Hand zu geben und sie aktiv am Projektgeschehen teilhaben zu lassen?

      Bei uns im Pflichtbereich (2 Feuerwehren) hat sich ein Team gefunden die diesbezüglich tätig geworden sind (Absteckung Projektschritte, Timeline, Leitfaden für Vortragende, usw..)
      Im Zuge es erfolgten Starts hat sich nach den ersten Besprechungen bzw. im Vorfeld der Vortrags- und Sachunterrichtseinheiten die Thematik "Rhetorik, pädagoische Grundkenntnisse vs. Vortragende in den Feuerwehren" herauskristallisiert...

      Daher meine Frage: wer von den Feuerwehren lässt seine Mitglieder diesbezüglich "updaten" bzw. wäre überhaupt Bedarf erforderlich?

      * rhetorische Grundkenntnisse
      * Methoden der Wissensvermittlung
      * pädagogische "Grundkenntnisse" (allein schon das Bewusstsein zu bilden dass Kinder nicht unbegrenzt aufnahmefähig sind oder auch das Thema Tafelarbeit... passt eine Schriftgrösse von 4 cm im "Doktorstil", oder darfs ruhig grösser sein und "schön in Blockbuchstaben" :D

      Ich lasse es einmal so im Raum stehen und bin gespannt was hier dazu gepostet wird. :winken:
      LG Michael
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      "Say what you mean and mean what you say."
      Meine Meinung(en) müssen nicht mit der Meinung meiner Feuerwehr ident sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FFler1980 ()

    • RE: Rhetor vs. Pädagoge

      Na klar, neben dem

      Bergretter-, (Höhensicherung)
      Polizisten- (Lotse),
      Doktor- (FMD),
      Sprengmeister-,
      Manager-(div. Führungslehrgänge),
      Kapitäne- (Schiffsführer),
      Pressefotograf-,
      Kindergartenpädagoge (Jugendbetreuer),
      Fahrschullehrer (Ausbildung C Fahrer),
      Wirt, Koch, Kellner (eigene Kantinen)
      etc etc. Ausbildungen sollten wir auch unsere Mitglieder auf Rhetorik Ausbildungen (gibt es übrigens schon) regelmäßig schicken. Finde generell das FF-Mitglieder mit zuwenig Aufgaben vertraut sind. Immerhin gibt es nur, und Ausschließlich NUR die Feuerwehr für die Führungskräfte, andere Betätigungsfelder gilt es ganz weit hinten anzustellen.

      Nur wenn dieser Weg mit noch viel viel mehr Ausbildungen, Veranstaltungen, Tagungen etc in dieser wirklich faden Welt weitergegangen wird, wird es uns möglich sein zukünftige Verantwortungsträger für diverse Ämter gewinnen zu können.
      Immerhin will doch momentan jeder Kommadant einer FF werden, da kann man schon ein bisschen selektieren. Diejenigen die nicht 7 mal die Woche mit den roten Autos zu tun haben wollen, sollten KEINE! Chance haben.

      *ironie off*
    • @Rabsi008
      Ich würde das nicht so negativ sehen sondern eher versuchen die Feuerwehrmitglieder entsprechend ihrer Fähigkeiten einzusetzen. Der eine ist halt mehr der Praktiker der andere ein Theoretiker, der nächste hat für beides ned viel über kann aber reden wie ein Wasserfall und das auch noch sinnvoll im zusammenhängenden Sätzen.

      Also wenn ich da an meine ehemalige Feuerwehr denke wieviele es da gegeben hat die beim Reden und sich selbst verkaufen absolute Weltmeister waren aber wennst ein bissl genauer gschaut hast, bist ganz schnell draufgekommen das da nicht viel mehr dahinter gesteckt ist. Da könnte man solche Kameraden doch sinnvolles machen lassen mit ihrer Dampfplauderei und sie können sich dort einbringen.
    • @manfred:

      stimmt schon. Und meine Antwort war auch zugegeben sehr überspitzt, nur denke ich an die Zukunft.
      Es wird jt schon so viel Zeitaufwand für die oberen einer FF verlangt, was kommt als nächstes?!
      Auch wird es nicht mehr so einfach werden in Zukunft junge, motivierte Kameraden zu finden welche bereit sind so viel Zeit ihrer begrenzten Freizeit zu opfern.

      Schlanke Strukturen, Effizienz bei Anwesenheit und Vermeidung von Zeitverschwendungen werden in Zukunft für Führungskräfte einer FF der einzig mögliche Weg sein.
      *own opinion*
    • @rabsi..

      bei den strukturen, der effizienz und der Zeitverschwendung bin ich bei dir..
      dass sich motivierte junge Kameraden finden welche Zeit - unabhänig wieviel - in ihrer Freizeit opfern, das wirds (hoffentlich) weiterhin geben..

      Jedoch wäre es Schade für den Verlauf des Projektes wenn durch zugegeben überspitzte Aussagen sich alle Feuerwehren jetzt nun einschüchtern lassen weil es ja "Arbeit macht und ned wirklich Kosten Nutzen daraus zu ziehen ist..." und die Sache quasi an den Baum fahren würden.....

      das ist meine own opinion....
      LG Michael
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    • Der große Vorteil des Feuerwehrwesens war doch immer, dass wir Leute aus allen möglichen Bereichen haben. Jetzt stelle ich mal in Frage, ob wir uns mir Kindern aus dem KiGa bzw. der 3. Klasse VS derart detailliert über Fachliches unterhalten müssen? Aus meiner Sicht wäre es gscheit, in den eigenen Reihen zu schauen, wer was davon übernehmen kann. Wir haben das Glück einen Lehrer dabei zu haben. Dieser und ein sehr erfahrener Fw Mann, der auch viele Feuerwehrinterne Ausbildungserfahrung hat, haben dieses Projekt bei uns übernommen. und das sind nicht zwei Kameraden, die bei jedeer übung und bei jedem einsatz anwesend sind. Abschliessend zusammengefasst. Bevor wir wieder die gleichen, die eh alles machen, darauf hintrimmen - vorher schauen ob wir nicht in unseren Reihen jemqnd mit dem Rüstzeug haben.
      Markus Wieshofer
    • @Markus: eben.. genau meine Meinung.. Potential der Leute nutzen..
      jedoch schadet es sicher nicht wenn sich die Leute sich ja trotzdem weiterbilden (können) und Benefit für ihre Tätigkeit in Schule und Kiga ziehen können..

      Meiner Meinung nach geht's hier ja auch nicht um "hochtrabende Ausbildung" sondern eher "nur" das Verstehen der Grundzüge..

      Und vorher in den eigenen Reihen schauen ist immer gut.. leider ist es oft so, dass gerade bei solchen "Tätigkeiten" sehr stark das "kollektive Augenrollen", die "... wir machen das ja alle freiwillig....."-Aussage und die "Stille dass man eine Stecknadel fallen hören könnte" sich breit macht..

      Von da her ist es gut wenn man aus dem Vollen schöpfen kann bei der Mannschaft ;)
      LG Michael
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