unter 10-jährige

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • unter 10-jährige

      Hallo zusammen,

      bei uns stellt sich immer wieder die Frage wie wir mit unter 10-jährigen umgehen sollen, die schon dabei sein möchten.
      Vor allem Geschwister und Freunde von den JFM kommen immer wieder zu mir und fragen ob sie schon mitmachen dürfen. Prinzipiell finde ich spricht nix dagegen sie schon früher in die Gruppe zu integrieren (aktuell haben wir 3 9-jährige).

      Wie schauts nun rechtlich aus bzw wie wird das in anderen Feuerwehren gehandhabt?

      Ich habs bis jetzt immer so gehalten, dass ich in einem Gespräch mit den Eltern die Problematik des fehlenden Versicherungsschutzes abgeklärt habe. D.h. ich weise darauf hin, dass ich sie noch nicht offiziell aufnehmen kann und somit auch kein AUVA-Schutz besteht.
      Ein etwaiger Unfall wäre als Freizeitunfall zu werten.
      Mein Beitrag = Meine Meinung


      www.ff-badmuehllacken.at

      Klick Klick
    • In Hessen werden immer mehr Mini-/Bambinifeuerwehren gegründet. Dort sind Kinder von 6-10 Jahren aktiv. Die Kinder sollen schon früh an die Feuerwehr gebunden werden, damit sie nicht in andere Vereine eintreten.
      Mittlerweile sind diese Kindergruppen im Hessischen Feuerwehrgesetz verankert und können somit versichert werden.

      Eine Zusatzversicherung müsste doch aber auch bei Euch möglich sein, wenn die Kinder als Vereinsmitglied versichert werden.

      Wir nehmen Kinder wirklich keinen Tag vor ihrem zehnten Geburtstag aus. Sonst verschiebt sich die Grenze des Eintrits in die Jugendfeuerwehr immer weiter nach vorne. Warum darf der jetzt mit neun, ich aber nicht mit achteinhalb?
      Wer nie vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke.
    • Original von Chlorwassergazelle


      Eine Zusatzversicherung müsste doch aber auch bei Euch möglich sein, wenn die Kinder als Vereinsmitglied versichert werden.



      Mhm....wenn ich richtig informiert bin gibt es bei euch ja "2 Schienen", sprich den Feuerwehrverein und die Einsatzabteilung, oder?
      Da kann ich mir vorstellen das die Kinder jederzeit in den Verein aufgenommen werden können.

      Aber bei uns exestiert nur die "Feuerwehr" als Körperschaft öffentliches Rechts und es gibt keine Vereinsform. Wenn man für ein Kind einen Feuerwehrpass austellen will geht das erst ab 10 Jahren, vorher kann man gar keines anmelden da dies vom System blockiert werden würde. Also vom Versicherungsschutz steht man bei uns ziemlich sicher im Regen da.


      Zu Sechterbergs Frage: in unserem Bezirk gabs mal bei der FF Bad Leonfelden eine sogenannte "Kinderfeuerwehr", mittlerweile find ich auf der Homepage, im Gegensatz zu früher, auch nix mehr. Vielleicht wurde das Projekt auf Eis gelegt. Ich würde mal direkt dort nachfragen ob das noch exestiert und wie das dort gehandhabt wird/wurde
      ist natürlich nur meine persönliche Meinung


      Meine Feuerwehr im sozialen Netzwerk

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von matschy ()

    • Bitte wohin soll das ganze eigentlich führen? "Bambinifeuerwehren", "Minifeuerwehren"? Grad erst unlängst hat's in AT geheißen, dass die meisten Jugendlichen mit etwa 15 Jahren verloren gehen. Ob ein 6-jähriger länger als bis zum 15. LJ bleibt, weil er mit 6 Jahren aufgenommen wurde und nicht mit 10? Schwer vorstellbar.

      Seits ma net bös, aber was wollts euch noch für Aufgaben aufhalsen? Wie weit soll das Alter noch sinken?

      Vielleicht sollte man die Feuerwehr-Ausrüstungsverordnungen dann auch gleich dahingehend ändern, dass man am Fahrzeug Pampers und Schnulli zu verlasten hat.

      LF-W: Löschfahrzeug mit Wickeltisch.....

      Also ich meine, 10 Jahre reichen wirklich als Aufnahmealter. Irgendwo muss man dann doch eine Grenze ziehen. Da besteht schon allein bei dem niedrigen Alter die Gefahr, von Eltern, die ihre G'schroppen überhaupt nicht in den Griff bekommen, zur willkommenen Abgabestelle degradiert zu werden.

      Ich will wirklich niemandem zu nahe treten, aber überlegt's euch das gut!
    • Das hat man sich sogar sehr gut überlegt... Vor- und Nachteile abgewogen und eiine entsprechende Bambiniwehr gegründet.
      Und selbst damit rennt man den Sportvereinen mittlerweile wieder hinterher, weil die ab 4 anfangen Fußball zu spielen etc.
      Klar verlieren die auch Jugendliche, die meisten bleiben aber dabei.
      So kann / muss es inder Feuerwehr auch sein.
      Problem ist und bleibt die Ganztagsschule bei uns.
      Damit fallen ziemlich viele Freizeitaktivitäten weg. Wenn ich überlege, als ich so alt war, da gabs Kinder / Jugendliche, die waren in 3-4 Vereinen aktiv, hat sich dann mit dem Alter auf 2-3 reduziert, das geht aber heute nicht mehr.
      Da reduziert sich das ganze auf 1-2. und da muss man als Fw halt dabei sein, um Nachwuchskräfte zu rekrutieren.

      Videopräsentation
      Viele Grüße aus .de

      Christian

      Feuerwehr Steinbach
    • Mir gehts nicht darum eine extra "Gruppe" zu gründen, auch gehen wir nicht auf unter 10-jährige zu.
      Ich fände es aber etwas komisch, wenn wir auf der einen Seite mit allen möglichen Mitteln Mitgliederwerbung betreiben und auf der andern Seite muss ich den 9-jährigen der mit seinen Freunden mitkommen will abweisen.

      Das mit den 15 Jahren kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Ich glaube, dass man mit einem entsprechend attraktiven Programm die allermeisten halten kann.
      Mein Beitrag = Meine Meinung


      www.ff-badmuehllacken.at

      Klick Klick
    • Original von sechterberg
      Das mit den 15 Jahren kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Ich glaube, dass man mit einem entsprechend attraktiven Programm die allermeisten halten kann.


      Das ist auf dem Land anders als in der Stadt oder in Stadtnähe. Auch bei uns gibt es mit 15 massenhaft Austritte. begeisterte Jugendliche werden mit 15 zur Karteileiche.

      Eine Feuerwehr feierte vor kurzem 30 Jahre Jugendgruppe.Kein einziger war mehr dabei...

      Flesch hat schon recht, Wer bis 5 in der Schule sitzt und Flugzeuigmechaniker lernt ist nachher fertig. Bei den Fußballern ist es anders, die muß man mitziehen, mit 30 spätestens sind die Haxn hin und dann sinds eh wieder da.

      Andy hat schon recht: wen nützt es??
      Gezeichnet: der Oberstrahlrohrinspketor (OSRI) s.e.
      staatlich geprüfte Nervensäge für das Feuerwehr- und Zivilschutzwesen und überhaupt für alles!
      Diesen Beitrag ausdrucken und in der Personalakte ablegen. Kopie ergeht an die Rechtsabteilung.
    • Original von altes strahlrohr
      Das ist auf dem Land anders als in der Stadt oder in Stadtnähe. Auch bei uns gibt es mit 15 massenhaft Austritte. begeisterte Jugendliche werden mit 15 zur Karteileiche.

      Wichtiger als sich Gedanken zu machen wie man die Kinder noch jünger zur Feuerwehr bringen kann wäre sich Gedanken zu machen wie man die Jugendlichen mit 15 dann bei der Feuerwehr halten kann bzw. wie man sie in die Aktivmannschaft integrieren kann. Ich denke das es vielfach auch ein Integrationsproblem ist warum die vorher begeisterten Kinder / Jugendlichen dann plötzlich zur Karteileiche werden.
    • Wir haben die Glückliche Situation, dass wir (zur Zeit) eine relativ große Jugendgruppe haben. Daher stehe ich der Aufnahme von unter elf Jahre Alten mit Bauchweh gegenüber.

      Es ist schwierig, die Jungen so lange zu beschäftigen.
      Trotz Bewerbsübungen und Wissenstest bleiben noch viele Übungen, die durch eigene Übungsthemen gefüllt werden müssen. So kann es leicht passieren, dass ein 15 Jahre altes Mitglied ein Übungsthema (zb. Umgang mit Hubzug) bereits vier oder fünf mal in ähnlicher Weise, quasi alle Jahre wieder, mitmacht. Widerholung zur Festigung von erlerntem ist zwar Grundsätzlich nicht schlecht, kann aber auch Fad werden.

      Für kleine Feuerwehren ergibt sich zusätlich das Problem, dass Übungsthemen aufgrund von weniger Ausrüstung, Fahrzeugen etc. stark begrenzt sind und zwangsläufig jedes Jahr ähnliches Geübt werden muss.

      Außerdem entstehen bei großen Altersunterschieden leichter Reibereien, die ja nicht gerade förderlich für die Kameradschaft sind.

      Auf der anderen Seite müssen wir natürlich schon schauen, dass uns Musik, Sprotverein, Kegelklub, Skifahrervereinigung, Faschingsgilde, Schachklub, ÖAMTC und co. nicht die Jungen "wegschnappen", die dann mit elf keine Zeit haben um auch noch bei der FF anzufangen.
    • Original von altes strahlrohr
      Das ist auf dem Land anders als in der Stadt oder in Stadtnähe. Auch bei uns gibt es mit 15 massenhaft Austritte. begeisterte Jugendliche werden mit 15 zur Karteileiche.

      Eine Feuerwehr feierte vor kurzem 30 Jahre Jugendgruppe.Kein einziger war mehr dabei...


      Siehst du, da sind hier komplett andere Voraussetzungen.
      Nahezu alle EInsatzabteilungen sind zu > 90% aus ehemailigen Mitgliedern der JF zusammengesetzt....
      Viele Grüße aus .de

      Christian

      Feuerwehr Steinbach
    • Witzig, diese Wadelbeisserei gegen andere Vereine, die der "armen Feuerwehr" die "Kinder" wegnehmen. Unter Umständen gibt's ja doch Kinder/Jugendliche, die sich aus freien Stücken für die Feuerwehr entscheiden, oder -auch das solls geben- bei mehreren Vereinen gleichzeitig dabei sind.

      Wenn ich an meine FJ Zeit zurückdenke - Fußballclub, Tennisclub (+ Faustballmannschaft in der Schule und auch dort Training nach der Unterrichtszeit) und sogar die Feuerwehrjugend sind sich hervorragend ausgegangen.

      Also bitte, lassen wir die Kirche doch im Dorf. 6-jährige aufzunehmen machts sicher nicht besser. Im Gegenteil: Noch mehr Verantwortung, nocht mehr Überlegungen, die Zeit bis zum Aktivdienst "rüberzubiegen", usw.

      Nahezu alle EInsatzabteilungen sind zu > 90% aus ehemailigen Mitgliedern der JF zusammengesetzt....

      In meiner "FJ-Feuerwehr" sind bis heute grob gesagt zwei FJ'ler bei den Aktiven übrig geblieben. Der eine wohnt mittlerweile (berufsbedingt) nicht im Ort und ist nur am Wochenende greifbar, der andere hat seine Funktion des KDT-Stv. letzte Woche aufgegeben - der Rest ist schon vor Jahren ausgetreten.

      Wären die beiden mit 6 in die FW eingetreten - glaubts jetzt wirklich, dass das Ergebnis heute anders aussehen würde? Ich nicht....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andy_Riedel ()

    • Original von Andy_Riedel
      In meiner "FJ-Feuerwehr" sind bis heute grob gesagt zwei FJ'ler bei den Aktiven übrig geblieben. Der eine wohnt mittlerweile (berufsbedingt) nicht im Ort und ist nur am Wochenende greifbar, der andere hat seine Funktion des KDT-Stv. letzte Woche aufgegeben - der Rest ist schon vor Jahren ausgetreten.

      Wären die beiden mit 6 in die FW eingetreten - glaubts jetzt wirklich, dass das Ergebnis heute anders aussehen würde? Ich nicht....


      Dann krankts aber ganz woanders...
      Diese Austrittsraten hast du hier bei Leibe nicht... > 80 % , die dann auch noch sehr lange dabei bleiben sind dann doch die Regel.
      Deshlab versuchen wir halt auch so viele wie möglich in die JF zu bringen.
      Ganz davon ab, dass die bei uns noch 1-2 Jahre länger geht als bei euch klappt das schon...
      Viele Grüße aus .de

      Christian

      Feuerwehr Steinbach
    • Original von flesch
      Original von Andy_Riedel
      In meiner "FJ-Feuerwehr" sind bis heute grob gesagt zwei FJ'ler bei den Aktiven übrig geblieben. Der eine wohnt mittlerweile (berufsbedingt) nicht im Ort und ist nur am Wochenende greifbar, der andere hat seine Funktion des KDT-Stv. letzte Woche aufgegeben - der Rest ist schon vor Jahren ausgetreten.

      Wären die beiden mit 6 in die FW eingetreten - glaubts jetzt wirklich, dass das Ergebnis heute anders aussehen würde? Ich nicht....


      Dann krankts aber ganz woanders...
      Diese Austrittsraten hast du hier bei Leibe nicht... > 80 % , die dann auch noch sehr lange dabei bleiben sind dann doch die Regel.
      Deshlab versuchen wir halt auch so viele wie möglich in die JF zu bringen.
      Ganz davon ab, dass die bei uns noch 1-2 Jahre länger geht als bei euch klappt das schon...

      Mag sein, dass es woanders krankt. Kann ich mittlerweile nicht mehr beurteilen, weiß nur, dass der FJF einer der engagiertesten ist, die ich kenne. Irgendwas hats dann wohl beim Übertritt in den Aktivdienst - und da ist dann vermutlich wirklich irgendwo der Wurm drin.

      Ändert aber nix dran, dass ich nicht glaube, dass ein Eintritt mit sechs statt mit zehn am Gesamtergebnis irgendwas ändert und daher -mMn- nicht wirklich sinnvoll ist.

      Nebenbei wurde ich von einem Mitleser noch darauf hingewiesen, dass einer der Ausgetretenen nach ein paar Jahren Pause kürzlich wieder in den Akitvstand eingetreten ist. Auch das gibts, wenn auch mit Seltenheitswert.