Funkübungen

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    • Ist eine Funkübung wirklich so ein großes Thema in den Feuerwehren? In meinen 14 Jahren Feuerwehr gabs grad mal eine Handvoll Funkübungen und es hat trotzdem funktioniert.


      Nun ja Manfred, wie weiter oben geschrieben. Abgesehen von 2 Monaten Sommerpause, halt einmal im Monat. Und das schon seit X-Jahren. Irgendwann gehen einem da die Themen aus. Darum mein Aufruf hier...


      Wie vorher schon man geschrieben finde ich bei uns die Planspiele immer am besten. Wenn gewünscht kann ich dir da gerne mal die Sachen zukommen lassen. Patrick winken



      Danke. Ich werd mich mal umhören, bzw. auch mit unserem zuständigen OAW besprechen. Aber ich geh mal davon aus das die meisten es beibehalten wollen in fremden Gegenden (wo man sich ohne Karte oftmals wirklich nicht mehr zurechtfindet) zwischen den Häusern herumzustreifen und nach Wasserentnahmestellen zu suchen^^
      ist natürlich nur meine persönliche Meinung


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    • Ich habe mir jetzt schnell die Pläne rausgesucht, welche Übungsinhalte wir im Funkabschnitt die letzten Jahre hatten. Vlt. kannst damit was anfangen.

      • Planspiel
      • Alarmplan
      • Kartenkunde
      • Gefährliche Stoffe
      • Fahrzeugkunde
      • Errichtung von Einsatzleitstellen
      • Sanitätsdienst
      • Suchaktion


      Das waren bei uns die vorgegebenen Inhalte. Was dann die einzelne Feuerwehr daraus gemacht hat, war deren Sache (sprich "Schnitzljagd", Fragerunde,...)
    • Original von Badger
      Ich habe mir jetzt schnell die Pläne rausgesucht, welche Übungsinhalte wir im Funkabschnitt die letzten Jahre hatten. Vlt. kannst damit was anfangen.

      • Planspiel
      • Alarmplan
      • Kartenkunde
      • Gefährliche Stoffe
      • Fahrzeugkunde
      • Errichtung von Einsatzleitstellen
      • Sanitätsdienst
      • Suchaktion


      Das waren bei uns die vorgegebenen Inhalte. Was dann die einzelne Feuerwehr daraus gemacht hat, war deren Sache (sprich "Schnitzljagd", Fragerunde,...)



      Danke. Ein paar Gute Ansätze sind dabei, die ich eventuell umsetzen werde.

      -Planspiel: wie gesagt, bespreche ich mal mit unserem OAW

      -Alarmplan: eher schwierig (*warums steht weiter unten)

      -Kartenkunde: wird jetzt schon oft gemacht, weil wir manchmal in Gegenden geschickt werden, wo man sich ohne Karte wirklich nicht mehr auskennt ;)

      -Gefährliche Stoffe: SEHR guter Ansatz, da hab ich schon Ideen (z.B. einen Tank präparieren, Feuerwehren per Koordinatenmeldung dorthin lotsen und Sie müssen dann Gefahrguteinsatz simuliert abarbeiten, wobei z.B. die Leitstelle Florian LFK simuliert für Alarmierungsaufträge usw. Das ganze eventuell über 70cm Band um keine Verwirrung zu stiften)

      -Sanitätsdienst könnte auch eingebaut werden


      *Natürlich tut man sich bei vielen Themen in der eigenen Feuerwehr leichter, als wie bei uns wo im fixen Funkübungsbereich (wie gesagt, unser Abschnitt Leonfelden ist in 3 Funkübungsbereiche eingeteilt) teilweise Feuerwehren dabei sind, die teilweise weiter weg sind und auch in keinem Alarmplan auftauchen. Was im Prinzip schon interessant ist, weil wir oftmals in Gegenden kommen wo man ohne diese Übungen sonst ein ganzes Jahr nicht hinkommt, da ist die Kartenkunde schon viel wert, wenn man nur die Koordinaten eines Objektes kennt und dann im Stockdunkeln, in einer fremden Gegend die nächst geeignete Wasserentnahme sucht ->aber das ist halt jedes Monat.

      Und wenn die Nachbarfeuerwehr die Leitstelle hat braucht man oftmals gar nicht das Feuerwehrhaus verlassen weil man die Objekte mit den dazugehörigen Wasserentnahmen eh auswendig kennt, wodurch der eigentliche Übungszweck auch wieder verloren geht.





      original von sechterberg
      Das scheint wohl eher eine Eigenheit des Abschnittes Leonfelden zu sein...im Abschnitt Ottensheim sind mir solche Abschnittsfunübungen gänzlich unbekannt.





      Aber warten wir mal die Wahlen ab, ob mich der LuN Bereich dann überhaupt noch interessiert :D


      Zum Verständis, wie das bei uns ungefähr eingeteilt ist hänge ich einen Funkübungsbericht unseres Funkbereiches an, die Ortskundigen werden sehen das hier oft extreme Entfernungen zu absolvieren sind.
      ist natürlich nur meine persönliche Meinung


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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von matschy ()

    • Bez. Alarmplan:
      Bei und wird das dann oft so gehandhabt:

      Jede Feuerwehr bekommt von der Funkleitstelle eine eigene Aufgabe (über Funk) zugeteilt. z.b.:
      "Feuerwehr XY: Brand bei XYZ. Eine Person wird im Haus vermisst. eine Person mit Brandverletzung vor Ort. Brand droht sich auszubreiten.
      Welche zusätzlichen Kräfte werden benötigt? Geben sie den Alarmierungsauftrag an die Funkleitstelle durch."

      Hat den Sinn, das sich jeder mal mit seinem eigenen Alarmplan beschäftigt bzw. tlw. taktische Überlegungen machen muss.
      Und ein bisschen funken darf man auch zum Schluss noch :)
    • Original von Badger
      Bez. Alarmplan:
      Bei und wird das dann oft so gehandhabt:

      Jede Feuerwehr bekommt von der Funkleitstelle eine eigene Aufgabe (über Funk) zugeteilt. z.b.:
      "Feuerwehr XY: Brand bei XYZ. Eine Person wird im Haus vermisst. eine Person mit Brandverletzung vor Ort. Brand droht sich auszubreiten.
      Welche zusätzlichen Kräfte werden benötigt? Geben sie den Alarmierungsauftrag an die Funkleitstelle durch."

      Hat den Sinn, das sich jeder mal mit seinem eigenen Alarmplan beschäftigt bzw. tlw. taktische Überlegungen machen muss.
      Und ein bisschen funken darf man auch zum Schluss noch :)



      BINGO *mit der Hand aufs Hirn klatsch*

      Alarmierungsaufträge !! Warum bin ich da selber nicht draufgekommen?? -> Danke!!

      Bei allen jetzt die Übung zu ändern freut mich nicht mehr, aber bei einer Feuerwehr hab ichs jetzt noch gleich eingebaut das die ein Gebäude nach Adresse anfahren, einen Alarmierungsauftrag für eine andere Feuerwehr absetzen ->diese Feuerwehr mit Lotsen zur nächsten Wasserentnahme einweisen -> die eingewiesene Feuerwehr muss der Leitstelle eine Koordinatenmeldung über die zugewiesene Wasserentnahme abgeben (in dem Fall für mich als Ausarbeitenden leicht, weils weit und breit nur einen Hydranten gibt).


      In Zukunft werd ich das sicher noch intensiver bearbeiten, mit anschließender Kontrolle der Einsatzmeldungsformulare, usw.

      Danke nochmals Badger, hast mir wirklich weitergeholfen! :winken:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von matschy ()

    • Original von matschy
      P.S: eine Frage an die anderen (vor allem OÖ): ist das eigentlich in den anderen Bezirken auch üblich das monatlich Abschnittsfunkübung (der Feuerwehrabschnitt ist bei uns nochmal in 3 Funkbereiche unterteilt) abgehalten werden wo alle Feuerwehren teilnehmen, oder ist das eine Eigenheit unseres Bezirkes UU?


      "Funkübung/-probe" in WL:
      jeden Mittwoch wird "Frage Hörbarkeit" an die Feuerwehren im Bezirk gefunkt; meistens ist sowieso wer im Feuerwehrhaus der dann rückmeldet.

      Feuerwehrintern
      ist's so bei uns dass sich dich GrpKdt gemeinsam mit dem LuN-GrpKdt im Zuge der ein oder anderen Winterschulung dem Thema Funrken und Kartenkunde widmen - Fazit: sehr wohl Aufholbedarf :D bei den Leuten (besonders bei denen die sich das ganze Jahr über ned wirklich damit auseinandersetzen ...)

      Ansonsten wird's eher "stiefmütterlich behandelt". Beim Einsatz funken "eher die Gewissen" - damit's passt, auch die Florianstation wird von erfahrenen Funkern besetzt.
      IMHO sollten die "Funkbasics" von jedem Feuerwehrmitglied beherrscht werden.
      Dann trauen sich auch mehr FM zu funken..
      Wir versuchen jetzt immer vermehrt für Übungszwecke und auch als Kommunkationshilfsmittel im Einsatz 70cmBand-HFG zu verwenden; hier kann es dann halt noch "passieren" dass dem ein oder anderen statt eines "Funktionsrufnamens" ein "Franz" oder "Karl" rausrutscht :) aber dafür übt man...
      LG Michael
      ____________________________________________________________
      "Say what you mean and mean what you say."
      Meine Meinung(en) müssen nicht mit der Meinung meiner Feuerwehr ident sein.
    • Original von FFler1980
      Wir versuchen jetzt immer vermehrt für Übungszwecke und auch als Kommunkationshilfsmittel im Einsatz 70cmBand-HFG zu verwenden; hier kann es dann halt noch "passieren" dass dem ein oder anderen statt eines "Funktionsrufnamens" ein "Franz" oder "Karl" rausrutscht :) aber dafür übt man...


      Jap. In der Regel wird bei uns 70cm verwendet bei MA, GRKDT, Lotsen, usw., denn wenn interessierts bei einem größeren Einsatz das ein GRKDT dem MA sagt mit wieviel bar er fahren soll.

      Dadurch das wir unseren neuen AS-Funk aber mittlerweile wieder auf 2m Band haben, wird auf dem im Einsatz-und Übungsfall auch wieder mehr gefunkt.

      Der Vorteil vom 70cm ist halt, wie du so schön gesagt hast, das es in der Regel eine Gemeindefrequenz ist die von niemand anderen gehört wird, drum ist es wegen der Funkdisziplin nicht sooo tragisch. Nur muss man halt aufpassen das am 2m Gerät nicht so geredet wird wie am 70cm ;)
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    • und selbst wenn, wo ist das Problem? Solange der Empfänger der Information diese bekommt und richtig interpretiert, ists ja kein Problem. Diese überzogenen Funkrichtlinien sind zum großen Teil nur dazu da, um den Funk zu einer elitären Einrichtung zu machen.

      Ein "Rudi, mehr Druck" braucht ungefähr 5 Sekunden.

      Ein "Maschinist Pumpe Stinkenbrunn von Gruppenkommandant Pumpe Stinkenbrunn, kommen" "Hier Maschinist Pumpe Stinkenbrunn, kommen" "Hier Gruppenkommandant Pumpe Stinkenbrunn, erhöhen sie den Druck, kommen" "Hier Maschinist Pumpe Stinkenbrunn, Druckerhöhung, verstanden, kommen" "Hier Gruppenkommandant Pumpe Stinkenbrunn, ENDE" braucht eine Minute und erst nach über einer helben Minute weiss der Maschinist, was er tun soll.

      Solange die Infos klar sind, jeder weiss, wer womit gemeint ist, keine sensiblen Daten (und Vornamen sind nicht sensibel) übertragen werden und die Belegungsdauer so kurz als möglich gehalten wird, ist alles ok.

      Diese Hirnwi.....eien mit "Achtung Spruch" und so sind das unnötigste, was es gibt.

      Am Digitalfunk hat sich das externe Mithören sowieso aufgehört
      Wer an die Quelle gelangen will, muss ein Stück des Weges gegen den Strom schwimmen!

      überflüssig zu sagen, dieser Beitrag ist meine Meinung

      Gut Wehr
      Karl

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Karl ()

    • sure..

      da bin ich fast bei dir Karl; der "Mittelweg" muss gefunden werden..
      klare prägnante Anweisungen, die JEDER versteht. Weil - um bei deinem Beispiel zu bleiben - solange dein Rudi immer an der Pumpe steht ist alles kein Problem :-). Ich habe zu "Testzwecken" bei einer Übung mittendrin den ATS-Sammelstellenfunk neu besetzen lassen; da wurde dann aus "Rudi" "Karl" und schon war die Verwirrung gross :D

      und JA, gegen die langen "Anrufungs- und Begrüssungsfloskeln" bin ich auch...
      LG Michael
      ____________________________________________________________
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    • Servus!

      Kurzer Auszug aus der Funkübung die ich mal für den Abschnitt ausgearbeitet habe:

      Gebäude herausgesucht bei denen die Feuerwehren, die bei der Funkübung dabei sein, im Alarmplan sind!
      • Schule
      • Gemeindeamt
      • Freizeitzentrum
      • Pensionistenheim
      • ...

      Welche Einsatzbefehle würden diese möglicherweise erhalten?
      • Brandbekämpfung
      • Wasserversorgung
      • Evakuierung
      • Bereitstellung
      • ...

      Besonderheiten und Eigenheiten des jeweiligen Objektes angeschaut und Fragen ausgearbeitet.
      • Aufstellflächen
      • umliegende Wasserentnahmestellen (Ober- und Unterflurhydranten, Donau (möglich oder nicht))
      • Zugänge
      • Gefahrgut ja/nein
      • ...

      Wie würde das Objekt bei der Alarmierung genannt (Koordinaten extra ausgelassen, hängt jedem schon beim Hals raus)

      Im Prinzip habe ich es wie eine Schnitzeljagt (nachher gab‘s zwar Knacker :D ) aufgebaut, erstes Kuvert (mit erstem Auftrag + neuem Stadtplan) gab's bei der FF, danach hing/lag ein Kuvert, aus dem sich die jeweilige Feuerwehr ihren nächsten Auftrag (Alamierungstext + Einsatz- bzw. Angriffbefehl) nehmen konnte.

      KRITIK:
      da die Abarbeitung der Aufgaben unterschiedlich schnell erledigt wurde, kam es zu Zusammentreffen der einzelnen Feuerwehren,
      Wechsel zwischen Direkt- und Netzmodus hätte mehr Abwechslung gebracht,
      Lotsendienst hätte noch eingebaut werden können

      POSITIVES:
      Feuerwehren waren erfreut über eine etwas "andere" Funkübung,
      erkannten den Praxisbezug,
      Zeitrahmen war angemessen, wurde nicht fade

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Safety ()