Eisenbahnverkehrszeichen

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    • Eisenbahnverkehrszeichen

      Hallo Leute,

      ich wollete was fragen: gibts irgendwo im Netz eine Übersicht über Eisenbahnverkehrszeichen? ich habe es nur für Deutschland gefunden. Aber was werden in Österreich für Zeichen verwendet? was heißt zB ein gelbes Dreieck mit einem 6er drinn? Und dann gibt noch so ein paar komische Schilder.

      Auf der Modellbaumesse konnt mir das auch keiner erklären.

      Vielleicht ist irgendein Eisenbahner da?
      Gezeichnet: der Oberstrahlrohrinspketor (OSRI) s.e.
      staatlich geprüfte Nervensäge für das Feuerwehr- und Zivilschutzwesen und überhaupt für alles!
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    • Hallo liebe Leute,

      danke für die Hilfe, Karl hat mir ein PdF geschickt mit allen Signalen.

      I brauchs ja nicht wirklich ganz dringend für irgendwas, aber schon seit Kindheitstagen beschäftigen mich manche Schilder, weil sie so anders als die Straßenschilder sind. Jetzt ist meine Neugier gestillt, ein paar konnte ich schon verifizieren.

      Nochmals danke an alle für die prompte Hilfe :winken:
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    • Hallo!

      Du bist bei der 8. Änderung vom 7. Juni 2004. Die aktuelle Änderung ist momentan die 17. Änderung vom 29. Jänner 2009.

      Auch wenn du meinst das bei der ÖBB das Rad nicht neu erfunden wird hat sich die V2 doch öfters geändert. Ich habe die aktuelle 17. Änderung. Wenn sie wer will bitte um einen Nachricht.

      LG Gerhard
    • Also ich habe mir das ausgedruckt und ins Auto gelegt, hochinteressant was da alles in der Gegend herumsteht.

      Aber eine Frage noch an die Experten: Der Zug fährt zB von Pressburg nach Kittsee 160 km/h, bin min Navi drinn gesessen. Was ist wenn er bei der Geschwindigkeit was übersieht, Nebel, finster usw. Und die Strecke ist eingleisig ...

      Ich hab mal gehört wenn er wo drüberfährt wird er automatisch eingebremst aber reicht das bei 160 km/h?
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    • Die Bahn fährt grundsätzlich nach Signalen und nicht auf Sicht, daher spielt schlechte Sicht keine wesentliche Rolle. Zu den Hauptsignalen gibt es jeweils Vorsignale, die die geltenden Beschränkungen bei zB Bahnhofsein/-durchfahrten anzeigen. Auf freier Strecke gilt jene Geschwindigkeit, die im Buchfahrplan (hat jeder Triebfahrzeugführer am Pult vor sich liegen) angegeben ist. In dem Buch wird das mit Kilometerangaben dargestellt, bei Baustellen wird idR zusätzlich eine FAPLO (Fahrplananordnung) verwendet. Das ist ebenfalls ein Buch mit Kilometer und km/h Angaben.

      Bezüglich "drüberfahren" erfolgt eine Überwachung der Geschwindigkeit mittels PZB (Genaue Beschreibung der Formen der "Punktförmigen Zugbeeinflussung"), die den Zug bei zu hoher Geschwindigkeit automatisch abbremst. Wird bei Signalen verwendet, aber manchmal auch auf freier Strecke bei Stellen, wo eine Geschwindigkeitsreduktion überwacht werden soll. Wo sich diese Punkte befinden, weiß der Triebfahrzeugführer a.) aus dem Buchfahrplan und b.) aufgrund seiner Streckenkenntnis. Hier ein Bild eines solchen Magneten, der neben dem Gleis befestigt ist. (klick)

      Wie das auf freier Strecke genau funktioniert, weiß ich leider nicht. Bei überwachten Signalen sieht's so aus, dass der Lokführer eine allfällige durch das Signal angezeigte Geschwindigkeitsbeschränkung in der Lok quittieren muss ("ich habs verstanden und bremse jetzt"). Tut er das nicht, gibts eine Zwangsbremsung.

      Wegen drüberfahren bei 160: Sollte sich ausgehen, da ja durch ein Vorsignal schon eine Geschwindigkeitsreduktion bis zum Hauptsignal verlangt wird. Soll heißen: Zeigt Vorsignal "Halt" und er quittiert nicht, gibts eine Zwangsbremsung, die sich bis zum Hauptsignal ausgehen sollte.

      An sich bin ich Laie auf dem Gebiet und kenne diese Vorgänge nur von Führerstandsmitfahrten und Erklärungen von Freunden, die Lokführer sind. Vielleicht kann ja ein Eisenbahner hier im Forum ggf. was korrigieren bzw. ergänzen.
    • Hier noch ein Bild eines solchen Buchfahrplans, wie er von Lokführern verwendet wird (ist ein Zug von Wien nach Krems).

      Jeweils in der Mitte, der graue Bereich:
      Spalte 1: Erlaubte Geschwindigkeit
      Spalte 2: Kilometerangabe
      Spalte 3: Örtlichkeit

      Wozu die restlichen Angaben gut sind -> selbst keine Ahnung ;)
    • Ein Weichenüberwachungssignal gibt es in unbesetzten Bahnhöfen an eingleisigen Strecken, die eine Ausweiche mit Rückfallweichen haben.
      Eine Rückfallweiche steht immer in die Richtung der Ausweiche. Kommt ein Zug am anderen Gleis (also von Seite des Herzstückes her), so schneidet der Zug mit seinen Spurkränzen die Verriegelung der Weiche auf und stellt sie um. Nach Durchfahrt fällt die Weiche wieder in die Ruhestellung zurück. So ist ein Begegnungsbetrieb ohne Weichenbedienung möglich.
      Das Signal leuchtet dann auf, wenn die Weichenzunge in ihrer Ruhestellung anliegt und verriegelt ist.

      Es ist also das Zeichen, dass die Weiche keinen Schaden hat und verriegelt ist. Wenn das Weichenüberwachungssignal nicht leuchtet, muss der Triebfahrzeugführer vor der Weiche anhalten und den Zustand der Weiche kontrollieren.
      Wer an die Quelle gelangen will, muss ein Stück des Weges gegen den Strom schwimmen!

      überflüssig zu sagen, dieser Beitrag ist meine Meinung

      Gut Wehr
      Karl

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Karl ()

    • Original von Pucher
      Hallo!

      Eine Faplo ist die Fahrplanordnung für einen Zug der außerdurlich fährt. Was du meinst heißt La ist wird alle Wochen neu aufgelegt. IN dieser La sind sämtliche Baustllen und Langsamfahrstellen verzeichnet.

      LG Gerhard

      Danke für die Richtigstellung, man lernt nie aus :winken:
    • Kupferkabel

      Da ja hier viele Eisenbahnfreunde sind habe ich wieder einmaleine Frage:

      Dauernd werden Kupferkabel gestohlen und dann fahrt nix, aber warum? Den Fahrdraht werdens ja nicht runter reißen, die Damen und Herren Diebe, oder? Und ist der Fahrdraht überhaupt aus Kupfer? Was haben die Kupferkabelf für eine Aufgabe?

      Und wie geht das mit dem Strom überhaupt? Bei der Kleinbahn ist eine Schiene minus und eine plus. Aber bei der richtigen? Ist eine Schien dann quasi Erde?
      Gezeichnet: der Oberstrahlrohrinspketor (OSRI) s.e.
      staatlich geprüfte Nervensäge für das Feuerwehr- und Zivilschutzwesen und überhaupt für alles!
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    • RE: Kupferkabel

      Original von altes strahlrohr
      Da ja hier viele Eisenbahnfreunde sind habe ich wieder einmaleine Frage:

      Dauernd werden Kupferkabel gestohlen und dann fahrt nix, aber warum? Den Fahrdraht werdens ja nicht runter reißen, die Damen und Herren Diebe, oder? Und ist der Fahrdraht überhaupt aus Kupfer? Was haben die Kupferkabelf für eine Aufgabe?

      Und wie geht das mit dem Strom überhaupt? Bei der Kleinbahn ist eine Schiene minus und eine plus. Aber bei der richtigen? Ist eine Schien dann quasi Erde?


      Soweit ich weiß handelt es sich dabei um Erdungskabel. Eine Weiterfahrt wäre theoretisch möglich aber aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.

      Aber das kann dir hier sicher noch wer genauer beschreiben!

      :winken:
    • So, als Bahninteressierter habe ich gleich mal genauer nachgelesen:
      Es dürfte sich dabei um Kabel für den sog. Rückstrom handeln.
      Das System funktioniert (unabhängig von der tats. Stromrichtung bzw. AC/DC) so:
      Es gibt sog. Hinleiter (Phase) z.B. die Oberleitung von der Speisequelle zum Verbraucher und eben besagte Rückleiter (Nullleiter) z.B. Schienen, Kabel, Erdreich (!) die die Verbindung zurück zwischen Verbraucher und Speisequelle herstellen. Zudem gibt es dann noch Kabel die einen Potentialausgleich zwischen verschiedenen Gleisen (z.B. in Bahnhofsbereichen) schaffen.

      Insbesondere bei der Rückleitung über das Erdreich kann man sich gut vorstellen, was die Auswirkungen z.B. auf eine Schutzerdung sein könnten, wenn da das eine oder andere Kabel auf einmal fehlt.

      [klick für Näheres aus dem Onlinelexikon]
    • Ein befreundeter Lokführer (bitte, "Triebfahrzeugzeugführer" heißt des, bin ich belehrt worden :D ) meinte heute, dass diese von hetzflo genannten Rückleiter nicht mehr einwandfrei gegeben wären.

      Andererseits aber auch, dass eingegrabene Versorgungsleitungen (jenseits der 15kV) zum Teil als Kupferleitungen ausgeführt sind. Unlängst soll einer versucht haben, so ein Kabel durchzuhacken. Das Kabel wurde zwar getrennt, allerdings auch das Leben des vermeintlichen Diebs ausgehaucht.

      Andererseits sollen Kupferkabel auch dazu verwendet werden, um Signale und Achszähler (Gleis-Frei/Besetzt-Meldungen an das Stellwerk) zu übermitteln.

      Bei meiner letzten Fototour entlang der Pottendorfer-Linie war zumindest noch alles da und die Züge pünktlich- falls seither ein Kabel fehlen sollte: I sogs glei, i woa's net! =)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Andy_Riedel ()