Rettungsgasse

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    • Rettungsgasse

      Was hält Ihr eigentlich von der Rettungsgasse? Kann das in Ö wirklich funktionieren?

      In der Zeitung lese ich, dass die Einführung von einer breiten Aufklärungsoffensive begleitet wird. Das ist der wahre Zweck: Steuergeld zu genehmen Zeitungen und Werbeagenturen umzuschauffeln. Und eine Pressekonferenz um 96.000 Euro wird auch noch drinn sein....
      Gezeichnet: der Oberstrahlrohrinspketor (OSRI) s.e.
      staatlich geprüfte Nervensäge für das Feuerwehr- und Zivilschutzwesen und überhaupt für alles!
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    • RE: Rettungsgasse

      hallo leute...

      ja ich bin auch mal gespannt wie sich das entwickelt; lt. medien ja mit infokampagnen ab herbst und ab 01.01 pflicht *schmunzel

      wir haben selbst auch ein stück autobahn in unserem einsatzgebiet,
      da bin ich auf die sanktionierung gespannt wenns "ned so funktioniert wie's eigentlich soll"...

      bekommen wir dann einen kollegen der API welcher abkassieren geht bevor die einsatzkräfte am einsatzort sind?

      wird gleich ab 01.01. sanktioniert oder wird's wie so oft auch "eine österreichische lösung" geben.. :winken:
      LG Michael
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      "Say what you mean and mean what you say."
      Meine Meinung(en) müssen nicht mit der Meinung meiner Feuerwehr ident sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FFler1980 ()

    • also ich kann mir gut vorstellen, dass sowas gut funktioniert, wenns dann mal etabliert ist. Aber bis dahin ist der Weg sicher steinig.
      Der große Vorteil an der Rettungsgasse ist ja, dass das System quasi auf jeder Straße funktioniert. Also auch auf einer mehrspurigen innerstädtischen Straße ohne Pannenstreifen, weil die Leute dann wissen sollten, 1) DASS und 2) WIE sie Platz machen.
      Meine Meinung = MEINE Meinung
    • Original von asop
      Guten Morgen,
      Ich denke, Wenn die Autofahrer nicht einmal einen Pannenstreifen freihalten können, werden sie es bei der Rettungsgasse vermutlich noch weniger schaffen.
      schönen Tag noch
      aosp


      Nachdem das in vielen anderen Ländern auch gut funktioniert, bin ich guter Dinge, dass dies nach einiger Anlaufzeit auch in AT funktionieren kann!
    • :Dahhhh.. wobei wir wieder bei der österreichischen lösung wären....

      wer gibt die länge der "anlaufzeit" vor bzw. ab wann ist es "scharf" und es wird folgen für die autofahrer haben die sich - hoffentlich - alle gleich auskennen und beim stau "brav das gasserl" bilden werden..

      ned böse sein, aber dann rennts eh ned gleich am 01.01. an :D
      bzw. die anlaufzeit könnte man ja schon in der kampagnenphase machen

      ich stehe dem ganzen auch positiv gegenüber, jedoch muss ich dem Don auch ein wenig recht geben...
      LG Michael
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    • Original von Badger
      Ich bin mir sicher dass wir dies noch in den diversen Kampagnen bzw. Fernseh- und Rundfunksendungen hören werden.


      Ja eben. Und ich glaube dass ist der Zweck der ganzen Übung. Geld verschieben.
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    • Original von altes strahlrohr
      Ja eben. Und ich glaube dass ist der Zweck der ganzen Übung. Geld verschieben.


      Ich sehe das ein bisschen anders.
      Bin beruflich doch des öfteren im Ausland unterwegs und konnte mich da schon sehr oft von der Disziplin der Autofahrer beim Bilden der Rettungsgasse überzeugen.

      Es mag vlt. sein, dass es auch da Probleme gibt (das sich Autofahrer nicht daran halten). Aber diese konnte ich bisher nicht feststellen.
      Und somit ist es für mich eine Erfolg, wenn nicht jede Woche im Radio zu hören ist, dass wieder einmal Rettungskräfte nicht an den Unfallort gekommen sind.
      Und da muss ich ehrlich sagen: Sollten dadurch Menschenleben gerettet werden, spielt das liebe Geld keine Rolle!

      lg :winken:
    • Original von Badger
      Original von altes strahlrohr
      Ja eben. Und ich glaube dass ist der Zweck der ganzen Übung. Geld verschieben.


      Ich sehe das ein bisschen anders.
      Bin beruflich doch des öfteren im Ausland unterwegs und konnte mich da schon sehr oft von der Disziplin der Autofahrer beim Bilden der Rettungsgasse überzeugen.

      Es mag vlt. sein, dass es auch da Probleme gibt (das sich Autofahrer nicht daran halten). Aber diese konnte ich bisher nicht feststellen.
      Und somit ist es für mich eine Erfolg, wenn nicht jede Woche im Radio zu hören ist, dass wieder einmal Rettungskräfte nicht an den Unfallort gekommen sind.
      Und da muss ich ehrlich sagen: Sollten dadurch Menschenleben gerettet werden, spielt das liebe Geld keine Rolle!

      lg :winken:


      Dafür brauchen wir aber nichts neues - sondern es wäre die Überwachung der bestehenden Gesetze völlig ausreichend (Freihalten des Pannenstreifens z.B.)

      Hier gehts nicht um die Verbesserung der Sicherheit sondern um die Profelierung einiger Parasiten und mal wieder die Umleitung von Geldern in bestimmte Firmen mitr denen die Parasiten ja nichts zu tun haben.
      Es ist der größte Wahnsinn, die Welt zu sehen wie sie ist und nicht wie sie sein SOLL
      (Miguel de Servantes - De hombre de la manxa
    • Ich verstehe die Aufregung einzelner nicht ganz. Die Rettungsgasse war und ist eine Forderung der Feuerwehr. Jetzt wo diese Idee endlich umgesetzt wird beschimpft man jene die es umsetzen können. (Gesetzgebung)
      Auch ich bin beruflich sehr viel auf der Straße und wünsche mir diese Lösung schon seit langer Zeit. Schaut euch doch mal die Pannenstreifen an, die werden mit steigender Fahrbahnbreite immer schmäler. Wie soll da in Zukunft ein 18 Tonner durchkommen?
      Nichts für ungut aber einige sollten zuerst denken dann schreiben.
      mkG
      EB
    • @eb1
      ich geb' dir recht; gut wenn sie kommt denn die pannenstreifen- und fahrbahnbreitengschichte ist wirklich ein problem für grössere fahrzeuge...
      wenn dann noch der pannenstreifen zu ist - game over..
      dass es eine forderung der feuerwehren war und ist - gut so.
      ich zweifle auch NICHT daran dass feuerwehrmitglieder wenn sie privat mit kfz unterwegs sind "mit gutem vorbild voranfahren" und aktiv bei der rettungsgasse mitwirken..
      JEDOCH zweifle ich am rest der "im strassenverkehr befindlichen personen"..

      aber gut, ich werd' mich genauso überraschen lassen wie alle anderen was die zeit bringt.

      so long..
      LG Michael
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    • Original von EB1
      I Schaut euch doch mal die Pannenstreifen an, die werden mit steigender Fahrbahnbreite immer schmäler. Wie soll da in Zukunft ein 18 Tonner durchkommen?


      Das ändert aber meiner Meinung nach nichts für die Fahrspur die für die Einsatzkräfte frei bleibt.

      Weil ob ich die Fahrspur für Einsatzkräfte vom rechten Fahrbahnrand in die Mitte verlagere - der Platz bleibt immer der gleiche.
      lG
      Christian Herndl
      FF Micheldorf
      Bitte besuchen Sie wieder: www.ff-micheldorf.at
    • Original von EB1
      Ich verstehe die Aufregung einzelner nicht ganz. Die Rettungsgasse war und ist eine Forderung der Feuerwehr. Jetzt wo diese Idee endlich umgesetzt wird beschimpft man jene die es umsetzen können. (Gesetzgebung)
      Auch ich bin beruflich sehr viel auf der Straße und wünsche mir diese Lösung schon seit langer Zeit. Schaut euch doch mal die Pannenstreifen an, die werden mit steigender Fahrbahnbreite immer schmäler. Wie soll da in Zukunft ein 18 Tonner durchkommen?
      Nichts für ungut aber einige sollten zuerst denken dann schreiben.
      mkG
      EB


      Also zunächst einmal glaube ich dass die Denkrate in diesem Forum schon sehr hoch ist, auch Leute die andere Meinungen haben denken nach!

      Damit wir wissen über was wir reden folgender Link:

      parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00279/imfname_215166.pdf

      Seit ca. 1948 steht in der StVO, dass Einsatzfahrzeugen Platz zu machen ist. Zugegeben, seit dem hat sich der Verkehr ein bisserl entwickelt, das Prinzip ist aber das Gleiche. Wenn es nun zur Rettungsgasse kommt, soll es mir auch recht sein, gebe aber folgendes zu bedenken:

      gemäß den Entwurf ist die Gasse zu bilden, wann immer sich ein Stau bildet. Dh, jeden Tag auf Österreichs Stadteinfahrten Rettungsgasse bilden, es könnt ja ein Einsatzfahrzeug oder ein Pannenfahrzeug, die die Gasse ja auch benützen dürfen, daher kommen. Man darf aber schon zweifeln, dass das immer und überall funktioniert?

      Wenn der Platz nicht ausreicht, darf (muss) man dann auch den Pannenstreifen benutzen. Das wird auf engen Straßenstücken (Nordbrücke Wien, A7) regelmäßig der Fall sein, ein Einsatzfahrzeug braucht 3,5 Meter Platz im schlimmsten Falle. Dh mit der Rettungsgassenbildung habe ich auf diesen Straßenstücken den Pannenstreifen auf alle Fälle schon verstellt; funktioniert die Rettungsgasse nicht, hat man gar nichts mehr.

      Nächstes Problem: Ein Einsatzfahrzeug/Pannenfahrzeug fährt auf die Autobahn auf, auf dieser ist Stau, warum auch immer. Wie kommt der nun in seine Rettungsgasse? Man müsste zusätzlich ins Gesetz reinschreiben: Auffahrten freihalten. Das Einsatzfahrzeug wird nach der Beschleunigungsspur naturgemäß am Pannenstreifen weiterfahren so lange es geht und die brav Rettungsgasse bildeten Autofahrer werden sich verarscht vorkommen.

      Da ja nach diesem Entwurf nur gestraft wird, wenn die Rettungsgasse nicht gebildet wird UND ein Einsatzfahrzeuge behindert wird (2 Tatbestandselemente zur Deliktsbildung notwendig) kann man ja völlig straflos in der Rettungsgasse fahren, so lange kein Einsatzfahrzeug behindert wird; zu mindestens wüsste ich nicht, wo man die Strafnorm dann hernimmt. Die Motorradfahrer freuen sich auch, denn sie können ja jetzt schon stehende Kolonnen überholen.

      Und zur Forderung der Feuerwehr: ja, neben anderen Organisationen die im Rettungswesen situiert sind und es war eine gute Gelegenheit für einen Spitzenfunktionär, sich vor vor wichtigen Wahlen in Szene zu setzen. Es hat ihm genützt, somit hat die Rettungsgasse schon einen Menschen geholfen bevor sie noch Gesetz ist.

      Womit wir bei der Politik wären. Es hat sich der ungustiöse Brauch entwickelt, dass staatsnahe Betriebe wie ÖBB, Asfinag, Post usw. großflächig in den Politikern genehmen Zeitungen Inserate schalten. Das ist oftmals sinnlose Verwendung von Steuergeld das eigentlich nicht vorhanden ist, ÖBB und Asfinag sitzen auf jahrzehnte alten Schulden. Gefährlicher aber ist die Korrumpierung der österreichischen Journalisten, die naturgemäß eine Beisshemmung gegen die Hand, die sie da füttert aufbauen. Somit fehlt zunehmend ein wichtiges Korrektiv im demokratischen System, die Kontrolle der Mächtigen durch die Medien. Das, und nur das ist es, was mich an der ganzen Geschichte stört. Denn natürlich stimmt auch nicht, was im Entwurf steht, „finanzielle Auswirkungen: keine“ denn die zahlreichen Inserate zur Rettungsgasse werden nicht billig sein.
      Gezeichnet: der Oberstrahlrohrinspketor (OSRI) s.e.
      staatlich geprüfte Nervensäge für das Feuerwehr- und Zivilschutzwesen und überhaupt für alles!
      Diesen Beitrag ausdrucken und in der Personalakte ablegen. Kopie ergeht an die Rechtsabteilung.
    • @Christian: das stimmt so nicht ganz, wenn die einen ganz links stehen und die anderen ganz rechts dann bleibt deutlich mehr über als wenn die beiden Fahrspuren zur Gänze von stehenden Fahrzeugen blockiert werden.

      @altes Strahlrohr: was möchtest dem Forum mit deinem Posting sagen? Dass alles was neu ist nicht funktioniert? Wobei so neu ist es ja nicht, ich habe ein Jahr lang in D gelebt und war ständig auf Autobahnen unterwegs auch auf Stadteinfahrten von großen Städten. Da hat´s auch fast immer funktioniert.
      Es liegt halt immer am Fahrzeuglenker ob etwas funkt oder nicht. Interessant wäre deine Meinung dazu wie du es der Bevölkerung ohne Kosten erklären möchtest.
      Evtl. per E-Mail "an einen Haushalt" :)
      Und ganz ehrlich, ob sich mit dieser Forderung nach einer Rettungsgasse jemand profiliert oder nicht, ist mir gelinde gesagt sche.. egal Hauptsache es kommt.

      Im übrigen fahren auch wir auf Autobahn zum Einsatz und freuen uns schon über 2,8 M. :)

      mkG
      EB
    • Werter EB1

      Ein ordnungsgemäßer Pannenstreifen war einmal 4,5m breit, dann mindestens so breit wie ein Fahrstreifen, dann reichten 2m und jetzt brauchen wir keinen mehr sondern es reichen Pannenbuchten und die Rettungsgasse und all das wurde immer unter dem Slogan mehgr Sicherheit und weniger Kosten verkauft.

      Mittlerweilen haben wir ein Mautsystem für Autobahnen und Sparausbauten - es geht hier NUR! um die Profelierung Einzelner auf Kosten der Steuerzahler - und sonst gar nichts.
      Es ist der größte Wahnsinn, die Welt zu sehen wie sie ist und nicht wie sie sein SOLL
      (Miguel de Servantes - De hombre de la manxa